Ein Artikel zur aktuellen wissenschaftlichen Forschung

von Frank

Die Sache amüsiert uns: Seit mindestens 3.000 Jahren gibt es die Kulturtechnik der Meditation, viele Generationen haben diese mit Gewinn praktiziert und weiterentwickelt.

Die profunden Erkenntnisse und Erlebnisse, die Menschen daraus schöpften, konnten nicht gemessen und gewogen werden – daher wurden diese von den Naturwissenschaften bisher weitgehend ignoriert. Wer nicht seinen Ruf als seriöser Forscher oder seriöse Wissenschaftlerin riskieren wollte, vermied es lieber, hierzu Stellung zu beziehen.

Vor einigen Jahren begann der Trend, Vorgänge in Gehirn und Nervensystem mit bildgebenden Verfahren darzustellen. Damit einher geht der Glaube, dass man nun bestimmte kognitive Vorgänge "objektiv" messen und darstellen kann.

Seit langer Zeit haben meditative Techniken das Befinden und Verhalten von Menschen positiv beeinflusst – dieser Tatsache traute man weniger als einigen Messwerten, die man nun mit aufwändigen Verfahren auf Bildschirmen darstellen kann.

Auch wenn Meditation das "amtliche Gütesiegel" der Neurowissenschaften nicht benötigt – es freut uns doch, dass vielleicht auf diesem Wege für einige Menschen die Scheu schwindet, sich für diesen wunderbaren Weg zu öffnen.

Artikel bei Spiegel Online, 08.12.2013:

http://www.spiegel.de/spiegelwissen/meditieren-als-mittel-gegen-stress-angststoerungen-depressionen-a-937314.html

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